Im Grossen und im Kleinen

– Ein Artikel über Funkensprüher in der Zeitschrift Praxis Kommunikation 02/20

Mai 15, 2020

Wer täglich Nachrichten konsumiert, kann den Eindruck bekommen, dass Menschen vor allem Leid in die Welt bringen. Allseits Gewalt, Ausgrenzung, Abwertung. Mit verändertem Fokus jedoch kann jeder in der Welt auch anderes zu erkennen: Hilfe, Zugewandtheit, Menschlichkeit – im Kleinen wie im Großen.

Wie lässt sich ein solcher Fokus fördern? Indem wir uns mit Menschen beschäftigen, die andere aufrichten, stärken und zum Leuchten bringen. Wir glauben daran, dass es eine ureigene menschliche Fähigkeit ist, die jeder in sich trägt, nur ist sie manchmal einfach verschüttet. Deshalb rief ich das Projekt «Funkensprüher» ins Leben, für das ich vier interessierte Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen konnte. Es ist gerade ins Laufen gekommen.

Wie es begann

«Das würde ich auch gerne machen!» dachte ich, als ich die Bücher der US-amerikanischen Autorin Brené Brown las. Brené Brown erforscht als Professorin für Sozialarbeit – unter anderem in hinreißenden Interviews – unseren Umgang mit Scham, unsere Fähigkeit zur  Empathie und überhaupt: menschliche Beziehungen. Ihre Interviews legen offen, was Verletzlichkeit heißt und Leben aus vollem Herzen bedeutet. Ich gewann bei der Lektüre berührende Einsichten über die guten Seiten des Menschseins. Mir begegneten dort Menschen mit ihren Ängsten, Wünschen, Hoffnungen, Werten, Bedürfnissen. Was ich dort las, bildete einen schönen Kontrast zu unserem oft oberflächlichen Umgang miteinander, zur Maskierade, die uns oft in der Öffentlichkeit begegnet. Solch «echten» Gespräche über die schönen Seiten des Menschseins zu führen, Geschichten zu sammeln, diese Idee ließ mich nicht mehr los.

Ein weiterer Aspekt für mich als Beraterin und Prozessbegleiterin ist die positive Psychologie…….

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Hier gibt es den ganzen Artikel, der im Junfermann-Verlag in einem Artikel der Zeitschrift „Praxis Kommunikation“ (02/2020) erschienen ist:

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Ich wünsche Euch viele Funken in dieser aussergewöhnlichen und herausfordernden Zeit.

Herzlich,

Eure Jennifer